Sohn

Sohn



Lange waren wir nicht einig,
Manchmal gegenseitig peinlich,
Doch wir fanden einen Pfad,
Der gangbar war und manchmal hart.

Du bist inzwischen Teil von mir,
Und du weißt auch, ich steh zu dir.
Wessen Lenden Frucht du bist, das ist egal.
Du lebst bei mir gern und legal.

Du bist mein Sohn, ganz ohne „Stief“
Und so wie es bisher zwischen uns lief,
Kann es beruhigt weitergehen,
Weil wir so zueinander stehen.

Kein Blut ist dicker als unsere Bande,
Denn Blut versickert auch im Sande.
Womit verdienen wir das bloß?
Wir werden uns wohl nie mehr los!

Für Patrick

© Thorsten Trautmann

Rheine, 11.11.2010


© Thorsten Trautmann 2012