Fester Boden

Keine Nacht mehr richtig schlafen,
Das Bett in keinem ruhigen Hafen,
Jeder Tag wie der vorher,
Wie ein Tropfen im weiten Meer.

Immer nur dem Sturme trotzen,
Stolz gegen alle Winde protzen,
Immer in fremdem Gewässer sein,
Die Hoffnung auf Land ist nur ganz klein.

Ja, ich ersehne mir schon lang die Flaute,
Obwohl ich mich das Flehen gar nicht traute.
Ich will endlich sicher vor Anker gehen,
Und mal wieder auf festem Boden stehen.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 17.02.2015


© Thorsten Trautmann 2012