Herzlich(t)

Herzlich(t)



In meinem Herzen brennt ein Licht,
Doch verbrennen kann das Licht mich nicht.
Denn es hält mich wohlig warm,
Leuchtet mit ihm eigenen Charme.

Ich suche nach dem Ausschaltknopf.
Ist nicht im Herzen, vielleicht im Kopf?
Doch muss es im Herzen dunkel werden?
Verlöschen heißt schließlich auch sterben.

Ich pflege dieses kleine Glühen,
Bin dankbar für das helle Mühen.
Denn so lange dieses Licht dort glimmt,
Ist mir das Leben wohlgesinnt.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 13.07.2010

© Thorsten Trautmann 2012