Kaum

Kaum



Kaum ein Moment ohne wandernde Gedanken,
Kaum ein Weg ohne hemmende Schranken.
Kaum ein Wort, das nicht sinnlos erscheint,
Kaum eine Träne, die meine Seele nicht weint.

Kaum ein Blick, der einen zweiten lohnt,
Kaum ein Gedanke, der mein Gewissen schont.
Kaum ein Raum, den ich nicht verlassen will,
Kaum ein Verlangen, das ich hier still.

Kaum ein Mensch, dem ich hier vertrau,
Kaum eine Landschaft, die ich mir anschau’,
Kaum ein Leid, das ich hier nicht sah,
Kaum noch Hoffnung, denn du bist nicht da.

Für meine Frau Sylke. Geschrieben beim Einsatz G8 in Heiligendamm



©

Thorsten Trautmann

© Thorsten Trautmann 2012