Verirrt

Verirrt



In den Niederungen meines Ichs verloren,
Zum Kampf gegen mich selbst erkoren,
Irre ich durch die Gedankengänge.
Verzweifelt in der Luft ich hänge.

Unter der gleißenden Oberfläche,
Lauert gierig schon die Schwäche.
Bar einer Chance kämpfe ich dagegen an,
Unterlasse, was ich tun kann.

Vom Schmerz durch die Katakomben gehetzt,
Ist nicht nur mein Leib verletzt.
Geschunden ist längst schon meine Seele,
Weil ich mich noch mit Hoffnung quäle.

Ich klopfe an verschlossene Türen,
Kann die Kälte dahinter spüren.
Eines Tages macht jemand auf
Und nimmt mein Leiden mit in Kauf.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 17.03.2011

© Thorsten Trautmann 2012