Die Tiefe

Die Tiefe





Im Rausch der Tiefe meiner Gefühle,
Vergehe ich in Unendlichkeit.
Während ich im Sternenstaub wühle,
Scheint die Realität so weit.

Erquicklich ist dies warme Bad,
Das ich in meiner Seele nehme.
Verwerfe meinen eigenen Rat
Und tauche tiefer in die Seele.

Azurene Träume schäumen auf
Und branden an meines Herzens Strand.
Die Strömung folgt dem Lebenslauf
Und versickert dann im Sand.

Weißes Licht durchflutet die Tiefe,
Erhellt auch die tiefste Stelle.
Erweckte mich, wenn ich hier schliefe,
Sanft gewiegt durch die Gefühlswelle.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 13.11.2009

Krankheits-Zyklus



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