Nur mir

Nur mir





So wie die Nacht sich nieder senkt,
Mein Kopf eigene Gedanken denkt.
Der Schlaf kann mir keine Angst mehr machen,
Im Gegensatz zu meinem Erwachen.

Was wird der Tag morgen wohl bringen?
Werde ich ihn, oder er mich nieder ringen?
Doch darf der Zweifel nicht ans Ruder,
Denn Zweifel ist der Panik Bruder.

Ich lebe jeden Tag für sich,
Nehm' die Unannehmlichkeit auf mich,
Dass ich nicht weiß, was morgen kommt.
Ich entscheide nur noch prompt.

Der Kalender ist nicht mehr meine Bibel.
Termine standen bis zum Giebel.
Und Pflicht, eines, dass sag ich dir:
Mein Leben gehört einzig nur mir!

© Thorsten Trautmann

Rheine, 07.10.2009

Krankheits-Zyklus

© Thorsten Trautmann 2012