Acht

Acht



Alleine in meinen Gedanken gefangen,
Ich habe ihnen hinterher gehangen.
Die ganze Welt kreist in ihnen,
Will mir als Verwirrspiel dienen.

Kein Mensch ruht in seiner Mitte,
Bedenkt er nicht die nächsten Schritte.
Ich stolpere über den nächsten Schritt
Und reiß' mein Schicksal auch gleich mit.

Getrieben von dem einen Gedanken,
Stoße ich in mir immer mehr auf Schranken,
Die mir die Freiheit jäh verwehren
Und von meinen Ängsten zehren.

Bar der Chance die Schranken einzureißen,
Muss ich mein Geschick in die Waagschale schmeißen,
Um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren,
Schnurstracks darauf zu zu marschieren.

Getrübt wird mir der Blick nicht mehr,
Dafür strahlt mein Ziel viel zu sehr.
Ich übe mich im Eigenleben,
Werde auf mich Acht jetzt geben.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 04.03.2010

© Thorsten Trautmann 2012