Glaube

Glaube



Der Glaube an das Sein,
Wird häufig auch zur Pein.
Kann ich keinen Glauben schenken,
Muss ich das Leben überdenken.

Der Glaube an das Glück,
Stirbt jeden Tag ein Stück.
Die Hoffnung stirbt zuletzt,
Wird von der Not gehetzt.

Der Glaube an das Gute,
Wird kleiner pro Minute.
Der Wille ist zwar da,
Doch liegt der Unmut nah.

Der Glaube an das Ich,
Lässt mich sehr oft im Stich.
Der Mut hält mich am Leben,
Bestimmt allein mein Streben.

Der Glaube darf nicht sterben,
Muss sich ewig vererben.
Es muss behütet bleiben,
Darf nie Schiffbruch erleiden.



Rheine, 17.06.2009

©

Thorsten Trautmann

© Thorsten Trautmann 2012