Volle Pulle

Volle Pulle



Warum fühlt sich die Leere so falsch an?
Warum lebe ich nicht, obwohl ich es kann?
Warum ist Dunkelheit so kalt?
Warum mache ich nicht vor der Selbstaufgabe halt?

Die Frage bohren sich in die Seele,
Womit ich die Gelassenheit quäle.
Genügsamkeit ist des Glückes Tod.
Aufopferung bringt das Selbst in Not.

Angst und Bange, Freunde im Unglück,
Verübeln das Schicksal Stück für Stück.
Gefühle im ewigen Widerstreit,
Produzieren Hass und Neid.

Das Lächeln ist mir im Gesicht eingefroren,
Ich habe mich selbst zur Unterstützung erkoren.
Ich kann nicht mehr auf morgen warten.
Ich muss gleich heute voll durchstarten.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 14.03.2010

© Thorsten Trautmann 2012