Fahrradcrash


Er fährt mit dem Rad gegen einen Wagen,
Wo dieser steht, kann er nicht mehr sagen.
Natürlich stand er dabei unter Drogen,
Alles andere wäre schließlich gelogen.

Er verletzt sich beim Aufprall ziemlich schwer,
Trotzdem beeilt er sich nun sehr.
Wem das Auto gehört ist ihm ziemlich egal,
Schließlich erleidet er der Schmerzen Qual.

So fährt er mit seinem Fahrrad weiter,
Hat Schmerzen, blutet und ist nicht mehr heiter.
An der nächsten Kreuzung bricht er zusammen,
Um lauthals nach einem Arzt zu verlangen.

Der Rettungswagen kommt aber nicht allein,
Denn der Einsatz scheint ein Unfall zu sein.
So kommt die Polizei ins Boot,
Vergrößert ihm noch seine Not.

Verstehen kann er deren Begehren nicht.
Böse war er nicht aus seiner Sicht.
So kommt zu gebrochener Rippe und Hand,
Noch die Prüfung von Alkohol- und Drogenstand.

Jetzt folgt die Strafe auf dem Fuße,
Zum Schmerz kommt auch noch hohe Buße.
Und die Moral von der Geschicht:
Entferne dich vom Unfall nicht!


© Thorsten Trautmann

Rheine, 11.11.2012

© Thorsten Trautmann 2012