Kinder, Kinder

Kinder, Kinder



Man braucht für alles einen Schein,
Nur nicht für das Elternsein.
Das darf jeder, der körperlich in der Lage.
So frage ich euch schlaue Erfinder:
Warum kriegen Kinder Kinder?
Stell ich mir eigentlich alleine diese Frage?

Heute wird früher rumgemacht
Als wir das damals selbst gebracht.
Dabei haben sie von Tuten und Blasen leider keine Ahnung.
Die Verhütung ist igitt.
Sie sind lieber frei im Schritt.
Und so verhallt dann auch wirklich jede Warnung.

So sind die Medien dann voll
Von dem was eigentlich nicht sein soll.
Doch da lernen sie, dass andere sie retten.
Und sind sie mal wieder blau,
Sind sie immer noch nicht schlau
Und hüpfen ungeschützt zusammen in die Betten.

In dem Alter wusste ich nicht viel,
Spielte noch mit Playmobil.
Heute spielen sie doch lieber aneinander.
Und nimmt die Natur dann ihren Lauf,
Nimmt man das doch gern in Kauf.
Hauptsache es fanden nicht Geschwister zueinander.

Dass wir zu wenig Kinder heut bekommen,
Hat seltsame Formen angenommen,
Denn sie fangen an sich untereinander zu vermehren.
Wie bieten wir dem noch Einhalt,
Dieser kindlichen Einfalt?
Vielleicht müssen wir die Kinder mal aufklären.

© Thorsten Trautmann

Rheine, 29.03.2010

© Thorsten Trautmann 2012