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Deine Stürme



Wir gingen durch Deine Stürme,

Hielten uns fest bei der Hand,

Waren wie zwei alte Leuchttürme,

Getrennt nur durch einen Strand.


Wir gingen durch Deine Fluten,

Schwammen gegen die Strömung an.

Ich stillte mit dem Herzen Dein Bluten,

Bis die Hoffnung in den Adern gerann.


Doch beim ersten Wind stand ich alleine,

Du warst nicht da oder in Sicht,

All die Tränen, die ich manchmal noch weine,

Sahst und siehst Du ganz sicher nicht.


©Thorsten Trautmann


Rheine, 27.05.2018



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