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Feuersbrunst



Die Wurzel allen Übels ist.

Dass der Mensch leider zu schnell vergisst,

Woran er sich verbrannt hat -

Das ist schad'.


Er fasst immer wieder ins Feuer hinein,

Um dann für's Leben gebrandmarkt zu sein.

Er wundert sich dann nur über die Schmerzen

Und leidet sichtlich von ganzem Herzen.


So verbringt er dann sein ganzes Leben,

Damit nach Heilung stets zu streben.

Doch löschen kann er das Feuer nicht,

Woran letztlich sein Herz zerbricht.


Es hilft kein Wasser und kein Schaum,

Das Feuer sucht sich seinen Raum.

Die Narben sind noch nicht verheilt,

Wenn ihn das Feuer neu ereilt.


So ist der Mensch die eigene Feuerwehr,

Macht sich das Leben selber schwer.

Und steht so manches Mal vor einem Aschenhaufen -

Dumm gelaufen!


Das Feuer wütet in seiner Seele,

Auf dass er sich auf's Neue quäle.

Weil das, was er so schnell vergisst,

Die Liebe ist!


©Thorsten Trautmann


Rheine, 06.02.2011

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