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Trug


Ich nehme deine Hand,
Und führe dich dann fort,
Nicht in ein fremdes Land,
Nichtmal an ‘nen fremden Ort.

Du begleitest mich auch brav,
Bist gespannt auf das was kommt,
In dem Moment, als ich dich traf,
Erkanntest du mich wohl auch prompt.

Nichts ist hier unbekannt,
Und trotzdem überrascht es dich,
Doch wenn du hier auch nichts erkannt,
So erkennst du sicher mich.

Schon der Weg ist reines Behagen,
Ganz egal wohin er führt,
Hier so jenseits aller Klagen,
Sind wir vom Moment berührt.

Sei mit mir doch einfach da,
Denn das Sein ist Grund genug,
Ist auch nicht alles sonnenklar,
So ist es doch sicher auch kein Trug.

©Thorsten Trautmann

Rheine, 19.03.2021

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