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Das feste Band




All die Jahre auf und ab,

Das Leben wird jetzt langsam knapp.

Die Angst steht jetzt im Vordergrund,

Mit ihrem schwarzen Höllenschlund.


Sie droht mit Haut und Haar dich zu verschlucken,

Will dir in deine Suppe spucken.

Die Hoffnung könnte Retter sein,

Doch ist sie dafür viel zu klein.


So hältst du fest an deinem Leben

Und würdest es so gern hergeben.

Alle Götter schon beschworen,

Scheint dieser Kampf doch längst verloren.


Verständlich ist dein ganzes Streben,

Denn du willst ein normales Leben.

So sehr das Wissen auch weh tut,

Was du brauchst ist sehr viel Mut.


Willst du den Kampf alleine wagen,

Musst du die Niederlage tragen.

Denn da ist was, das du vergisst,

Dass niemand eine Insel ist.


Lass dich auf deinem Weg begleiten,

So musst du nicht alleine streiten,

Denn dann entsteht ein festes Band,

Durch eine ausgestreckte Hand.


Für einen sehr wichtigen Menschen, der hoffentlich weiß, dass er gemeint ist!


© Thorsten Trautmann


Bad Pyrmont, 04.12.2009 (02:45 Uhr)


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