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Egal was kommt



Oft ist die Welt nur schwer zu ertragen,

Oft will ich nicht den Tag mehr wagen.

Ich brauche einen Halt im Leben

Und du allein kannst mir ihn geben.


Oft kann ich nicht aus meiner Haut heraus,

Oft stelle ich mich selber in das Aus.

Doch wenn ich dir die Sterne vom Himmel pflück',

Holst du mich sicher auf den Boden zurück.


Oft muss ich stark sein und bin trotzdem schwach,

Oft muss ich standhaft sein und gebe nach.

Doch dann zieh' ich neue Kraft aus dir,

Denn du stehst ganz dicht hinter mir.


Oft weiß ich nicht mehr ein noch aus,

Oft will ich aus meinen Zwängen raus.

Doch dann denke ich einfach an dich

Und die Gedanken erleuchten mich.


Oft weiß ich nicht womit ich dich verdien',

Oft ist schwer, was vorher leicht erschien.

Doch ein Wissen niemals von mir wich:

Egal was kommt ich liebe dich!


Für meine Frau Sylke


© Thorsten Trautmann


Rheine, 03.11.2009


Krankheits-Zyklus

Alptraum


Du hast die Augen aufgerissen,

Hast alle Haltung fort geschmissen.

Der Alptraum geht unverändert weiter,

Das Grauen macht sich immer breiter.


Du versuchst verzweifelt aufzuwachen

Und schaust dem Schrecken in den Rachen.

Du läufst und kommst nicht von der Stelle.

Von hinten kommt die Monsterwelle.


Du sehnst dir das Erwachen herbei,

Auf das der Alptraum vorüber sei.

Doch kannst du dir noch so viel Mühe geben,

Denn dies ist kein Alptraum, sondern dein Leben.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 28.10.2009


Krankheits-Zyklus

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