poetrycop

Federn im Wind



Glühende Wellen, die durch das Denken branden,

Verirrte Gedanken in fremden Landen,

Goldener Schein der Erleuchtung bleibt aus,

Leuchtet aus sicherer Entfernung heraus.


Ozeane der Unwissenheit durchschwimmen,

Einen Eindruck aber nicht das Spiel gewinnen,

Alle Untiefen ganz vorsichtig ausloten,

Denn Fehlnavigation ist streng verboten.


Der eigene Kopf als Abenteuerland,

Wo ich Spannung aber nicht Erholung fand,

Doch Abreisen sitzt nicht so einfach drin

Und macht womöglich keinen Sinn.


Gezielt Gedanken schweifen lassen,

So lang, bis alle zu mir passen.

Kaum wollt' ich meine Grenzen checken,

Musst' ich sie auch schon weiter stecken.


Ich habe genug der Gedankenfreiheit,

Meine schweifen mir oft schon zu weit.

Ich will entscheiden wo meine Grenzen sind

Und keine Gedanken wie Federn im Wind.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 02.11.2009


Krankheits-Zyklus

©poetrycop2021

Diese Website verwendet Cookies. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für Details.

OK