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Immer



Immer kämpfen, damit die Dämme nicht brechen.

Immer halten, was andere versprechen.

Immer machen, was ein anderer riet.

Immer weinen, mit Tränen die man nicht sieht.


Immer fühlen, was nicht fühlenswert ist.

Immer an das denken, was man so gern vergisst.

Immer atmen, obwohl die Luft so knapp.

Immer schaufeln an seinem eigenen Grab.


Immer lächeln, während man innerlich zerbricht.

Immer tun, als gäb's Probleme nicht.

Immer spüren, die Welt wird jetzt zu klein.

Immer wieder einfach nur so menschlich sein.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 28.10.2009


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