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Lüge



Grüne Galle spuckt die Lüge,

Auf dass sie dir die Sinne trübe.

Die Zunge gerade frisch gespitzt,

Wird schnell das Gift der Wut verspritzt.


Die Wahrheit von der Mär umhüllt,

Die Lücken selbst mit Trug gefüllt,

Kein Wort, dem man vertrauen kann,

Weil jedes ja die Lüge ersann.


Verletzung ist nur schöne Nebensache,

Auf dass die Hinterhältigkeit zuletzt lache.

Die Wahrheit wird mit Tricks gegeißelt,

Die Lüge dann in Stein gemeißelt.


Die Lüge wird zum Eigennutz,

Missbraucht für den Personenschutz.

Doch wenn das Leben uns ein Ultimatum stellt,

Ist die Zeit, dass die Lüge auf uns zurück fällt.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 21.11.2009


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