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Mein Universum



Den Mund versiegelt mit deinen Küssen,

Will ich gerne schweigen müssen.

Das Leben ist voll Sonnenschein,

Darf ich nur nahe bei dir sein.


Deine Berührung lässt mich still erbeben.

Nur du kannst mir jetzt Kraft noch geben.

Kein Grund mehr jetzt die Welt zu hassen,

Will ich sie niemals mehr verlassen.


Du bist die Sonne meiner Welt,

Die alles hier am Leben hält.

Ohne dich würd' Kälte uns ergreifen,

Uns in der Hölle Feuer schleifen.


Niemand tröstet wie du meine Trauer,

Keiner kennt meine Angst genauer.

Mach ich abends müde die Augen zu,

Weiß ich mein Universum bist du.


© Thorsten Trautmann


Rantum/Sylt, 21.10.2009


Sylt-Trilogie Teil 2


Krankheits-Zyklus

Alptraum


Du hast die Augen aufgerissen,

Hast alle Haltung fort geschmissen.

Der Alptraum geht unverändert weiter,

Das Grauen macht sich immer breiter.


Du versuchst verzweifelt aufzuwachen

Und schaust dem Schrecken in den Rachen.

Du läufst und kommst nicht von der Stelle.

Von hinten kommt die Monsterwelle.


Du sehnst dir das Erwachen herbei,

Auf das der Alptraum vorüber sei.

Doch kannst du dir noch so viel Mühe geben,

Denn dies ist kein Alptraum, sondern dein Leben.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 28.10.2009


Krankheits-Zyklus

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