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Ruhe



Die Ruhe kommt oft vor dem Sturm,

Doch meistens auch dahinter.

Sie ist so wie ein Elfenbeinturm,

Aber auch kälter als der Winter.


Der Tod soll auch die Ruhe bringen,

Doch kann man sie da auch noch genießen?

Oft muss man sich zur Ruhe zwingen,

Waffenruhe verhindert Schießen.


Ruhig Blut soll hilfreich sein,

Damit Dinge besser gehen.

Ruhestörungen sind oft klein,

Auch wenn die Nachbarn das anders sehen.


Der Ruhetag strotzt oft vor Arbeit,

Das Ruhelager ist oft unbequem.

Gestört wird man immer in der Ruhezeit,

In der Ruhe liegt die Kraft, die ich ersehn'.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 16.10.2009


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