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Partystimmung


Wieder ist ein Tag vorbei,

Der besser nicht erwähnt mehr sei.

Du trafst wieder in allen Schichten,

Auf viele Streits, um sie zu schlichten.


Du gehst erschöpft und müd' nach Haus',

Ziehst schnell die Uniform dir aus.

Du streifst des Tages Sorgen ab,

Denn Freizeit ist wie immer knapp.


Dann geht es noch zu einer Feier

Und dort beginnt die alte Leier.

Es gibt da schließlich immer den,

Der kann dein Klagen nicht versteh'n.


Wieso darfst du dich denn beklagen,

Wo andere dir ihre Steuern gaben?

Du musst dafür schließlich funktionieren,

Musst nötigenfalls auch dafür krepieren.


Auf jeden Fall will niemand hören,

Welche Taten dich so schrecklich stören.

Erntest du dafür auch Hass und Hohn,

Beschwer' dich nicht, du kriegst ja Lohn.


Du wirst nie wie ein Mensch gesehen,

Da kannst du noch so lange flehen.

Dich nehmen alle voll auf's Korn,

Denn du bist nur die Uniform!


© Thorsten Trautmann


Rheine, 08.01.2010

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