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Macht


Wie soll das bloß weiter gehen,

Wie viel Leid muss ich noch sehen?

Wann lernen wir es zu begreifen,

Dass in uns nicht nur gute Ideen reifen?


Muss alles geschehen, was machbar ist,

Obwohl man es vielleicht besser vergisst?

Ob Religion ob Wissenschaft,

Führt alles letztlich nur zur Macht.


Und Macht verdarb noch jeden Mann,

Auch Frau sich nicht erwehren kann,

Denn Macht führt unweigerlich zu Gier

Und die macht Waffen aus Papier.


Sobald irgendwer die Macht ergreift,

Schon seit jeher das Übel in ihm reift,

Das Übel des eigenen Vergessens

Und dem Überschätzen des Ermessens.


Plötzlich zählen andere nicht mehr,

Als Maßstab hält er selber her.

Willst du erkennen sein wahres Streben,

Musst du ihm die Macht nur geben!


© Thorsten Trautmann


Rheine, 21.09.2014

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