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Nun



Nun ist die Liebe gegangen,

So leise in den Tod.

Sich die zum Leben zwangen,

Deren Tränen vom Blute rot.


Nun ist die Freundschaft vergangen,

Ließ einsam dich zurück.

Geblieben ist das Bangen,

Um das Lebensglück.


Nun ist die Freude verklungen

Und Trübsal sie ersetzt.

Sie wurde oft besungen

Und dann davon gehetzt.


Nun ist der Mut geschwunden,

Gefressen von der Pein.

Die riss nur blutig' Wunden,

Werden nie verbunden sein.


Nun ist das Mitgefühl gestorben,

Geopfert ohne Sinn.

Profit hat es verdorben,

Doch ist das kein Gewinn.


Nun ist die Menschlichkeit verschwunden,

War niemals wirklich da.

Wir haben nie verwunden,

Dass Liebe nötig war.


© Thorsten Trautmann


Rheine, 11.10.2009

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