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Allererstes Mal


Wie beim allerersten Mal,
Bleibt mir keine andere Wahl,
Als ganz klein wieder anzufangen,
Und zittern, hoffen, leise bangen.

Wie beim allerersten Mal,
Werden alle Momente gleich zur Qual,
Die Trennung und Ungewissheit heißen,
Mein Leben über Klippen schmeißen.

Wie beim allerersten Mal,
Kommt nach dem Gipfel auch das Tal,
Das es gilt nicht jammernd zu durchschreiten,
Sondern lächelnd dort hindurch zu gleiten.

Wie beim allerersten Mal,
Als jemand mir den Atem stahl,
Gilt es, das Glück nicht zu beschießen,
Und den Moment auch zu genießen!

©Thorsten Trautmann

Rheine, 19.10.2020

© Thorsten Trautmann 2012