Gestern ging es dir noch gut,
Du machtest, was man halt so tut,
Doch heute bist du aufgewacht,
Nach einer nicht so schönen Nacht.
Du weißt, es kann dir nicht nur gut gehen,
Aber jetzt kannst du nur dein Leiden sehen,
Verkriechst dich tief in deiner Pein,
Willst einfach nicht gesehen sein.
Du weißt nicht einmal recht, was du hast,
Nur, dass die Freude grad verblasst,
Dir nichts so recht gelingen will,
Das Leben selbst wird zur Unbill.
So treibst du durch die schlechten Tage,
Schwankst zwischen Jammern und Anklage,
Doch auch, wenn dich diese Zeit aufreibt,
Denk dran, dass sie nicht ewig bleibt.
©Thorsten Trautmann
Ibbenbüren, 11.03.2026